Praxis-Angebot

Reflexintegration – damit Entwicklung leichter fließen kann.

Frühkindliche Reflexe sind natürliche Bewegungsmuster, die in den ersten Lebensmonaten wichtig sind – und sich dann Schritt für Schritt zurückbilden sollten. Wenn sie aktiv bleiben, kann das Entwicklung, Regulation und Wohlbefinden beeinflussen – vom Säugling bis ins Schulalter. Mit sanften Impulsen unterstütze ich die Nachreifung – individuell abgestimmt auf dein Kind.

Säuglinge

Bereits in den ersten Monaten können sanfte Impulse die Reflexreifung unterstützen.

Kleinkinder

Wenn Unruhe, Schlaf oder Motorik auffallen – oft stecken noch aktive Reflexe dahinter.

Kindergartenkinder

Konzentration, Gleichgewicht, Koordination – Reflexintegration schafft eine gute Basis.

Schulkinder

Lernschwierigkeiten, Tollpatschigkeit oder Konzentrationsprobleme? Restreflexe können die Ursache sein.

Was sind frühkindliche Reflexe – und warum sind sie so wichtig?

Frühkindliche (primitive) Reflexe sind automatische Bewegungsmuster, die schon im Mutterleib entstehen. Sie helfen dem Baby bei der Geburt und in den ersten Lebenswochen. Im Laufe der Entwicklung werden sie normalerweise von reiferen Bewegungsmustern abgelöst.

Passiert das nicht vollständig, können sogenannte Restreflexe bestehen bleiben. Sie wirken wie kleine „Störsignale" im Nervensystem – und können sich auf Motorik, Schlaf, Regulation, Aufmerksamkeit und emotionale Stabilität auswirken. Auch im Schulalter zeigen sich die Auswirkungen oft deutlich – etwa als Konzentrationsprobleme, Lese-Rechtschreib-Schwäche oder motorische Unsicherheit.

Mögliche Anzeichen für aktive Restreflexe
  • – Unruhe, häufiges Überstrecken oder Anspannung
  • – Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen
  • – Auffälligkeiten in der Motorik (Krabbeln, Sitzen, Gleichgewicht)
  • – Hohe Reizempfindlichkeit (Licht, Geräusche, Berührung)
  • – Schwierigkeiten bei der Regulation (viel Weinen, schnell überfordert)
  • – Verzögerte Sprachentwicklung oder Mundmotorik-Auffälligkeiten
  • – Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme
  • – Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Lernschwierigkeiten
  • – Tollpatschigkeit, ungeschickte Grob- oder Feinmotorik
  • – Schwierigkeiten bei der Stifthaltung und beim Schreiben

Für welche Altersgruppen arbeite ich?

Jedes Alter bringt eigene Themen mit. Die Reflexintegration passe ich individuell an die Entwicklungsphase deines Kindes an.

Säuglinge (0–12 Monate)
  • Überstrecken, Unruhe, viel Weinen
  • Schwierigkeiten beim Stillen/Trinken
  • Auffällige Kopfhaltung oder Vorzugshaltung
  • Schlafprobleme trotz guter Schlafumgebung
  • Geburtskomplikationen (Saugglocke, Kaiserschnitt, Frühgeburt)
Kleinkinder (1–3 Jahre)
  • Spätes oder auffälliges Krabbeln/Laufen
  • Häufiges Stolpern oder Gleichgewichtsprobleme
  • Starke Wutanfälle oder emotionale Überreaktionen
  • Sehr unruhiger Schlaf, Zähneknirschen
  • Auffällige Muskelspannung (zu schlaff oder zu angespannt)
Kindergartenkinder (3–6 Jahre)
  • Kann nicht still sitzen, zappelt viel
  • Schwierigkeiten beim Malen, Schneiden, Basteln
  • Gleichgewicht und Koordination fallen auf
  • Schnell überreizt in Gruppen
  • Konzentration fällt schwer, leicht ablenkbar
Schulkinder (ab 6 Jahre)
  • Konzentrationsschwierigkeiten und leichte Ablenkbarkeit
  • Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Lernschwierigkeiten
  • Tollpatschigkeit, ungeschickte Motorik
  • Schwierigkeiten bei der Stifthaltung und beim Schreiben
  • Probleme mit dem Gleichgewicht (z. B. Fahrradfahren, Balancieren)
  • Schnelle Überforderung bei Hausaufgaben oder in der Schule
  • Emotionale Überreaktionen oder geringe Frustrationstoleranz
So läuft es ab
  1. 1) Erstgespräch & Beobachtung
    Wir besprechen die Entwicklungsgeschichte deines Kindes. Ich beobachte Bewegung, Haltung und Reaktionen – ganz spielerisch und ohne Druck.
  2. 2) Reflex-Check
    Ich teste sanft, welche frühkindlichen Reflexe noch aktiv sind und wie stark sie das Nervensystem beeinflussen.
  3. 3) Sanfte Integration
    Mit gezielten, sanften Bewegungsübungen und Berührungen unterstütze ich die Nachreifung. Du bekommst Übungen für zuhause – einfach und alltagstauglich.
  4. 4) Begleitung & Folgetermine
    Reflexintegration ist ein Prozess. In Folgesitzungen schauen wir, was sich verändert hat, und passen die Übungen an.

Mein Ansatz: sanft, spielerisch, ohne Überforderung

Reflexintegration funktioniert nicht über Druck oder Drill. Die Übungen sind sanft, oft spielerisch – und immer so gestaltet, dass dein Kind sich wohlfühlt. Gerade bei Säuglingen und Kleinkindern arbeite ich viel über Berührung und Lagerung.

Mein Hintergrund als Kinderkrankenschwester mit Neonatologie-Erfahrung seit 2012 gibt mir den klinischen Blick – mein Herz als Mama den Blick fürs Ganze.

Kein Schlaftraining

Reflexintegration ist keine Verhaltensänderung, sondern Nachreifung auf Körperebene.

Alltagstauglich

Die Übungen für zuhause dauern wenige Minuten und lassen sich leicht in den Alltag einbauen.

Ganzheitlich vernetzt

Ich verbinde Reflexarbeit mit Schlafwissen, Sensorik und Cranio Sacral – wenn es passt.

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Du spürst, da ist etwas – lass uns gemeinsam hinschauen.

Oft haben Eltern ein feines Gespür dafür, dass „etwas nicht ganz rund läuft". Reflexintegration kann eine sanfte Antwort sein. Ich freue mich, euch ab August in der neuen Praxis in Wilhelmsburg zu begleiten.

Noch Fragen?

Schreib mir gerne – ich helfe dir weiter.